#1

Magendrehung

in Gesundheit 04.07.2010 14:59
von Renate • 3.855 Beiträge

Hallo,
habe gerade diesen Artikel im Netz gefunden und hätte einmal gerne Eure Meinung dazu.
Futternapf hoch oder runter?
Macht es Sinn den Napf runter zu stellen? Unsere Hunde haben totale Probleme z.B beim wassertrinken, dass sie im Anschluss rülpsen und einen Teil Wasser wieder verlieren. Daher steht Futter und Wasser bei uns hoch.


Magendrehung ist der Alptraum jedes Hundebesitzers.
Jeden Hund kann es treffen, aber vor allem Besitzer großer Hunde fürchten dieses Problem.

Was passiert bei einer Magendrehung?
Bei der Magendrehung, dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dabei werden abgehende und ankommende Blutgefäße sowie Magen Ein- und Ausgang (Darm und Speiseröhre) abgeschnürt und unterbrochen. Das abschnüren der Blutbahnen ist besonders schlimm für den Kreislauf des Hundes, das führt schnell zu einem Kollaps. Durch die verschlossenen Magenöffnungen kommt es zum Aufgasen des Magens, der Hund wirkt aufgebläht und bekommt einen harten Bauch.

Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall, ohne sofortige Operation führt sie innerhalb weniger Stunden zum Tod. Aber selbst nach einer erfolgreichen Operation ist noch nicht gewährleistet, dass der Hund überlebt. Oft sterben operierte Tiere in den ersten zwei Tagen nach der Operation an einer Blutvergiftung oder Herzversagen. Das überleben nach einer Operation hängt auch davon ab wie schnell die Magendrehung erkannt und operiert wird.

Symptome:
Hunde die eine Magendrehung haben zeigen Symptome wie Unruhe, Speicheln, blasse Schleimhäute und starkes Hecheln. Die Versuche zu erbrechen bleiben meist ohne Erfolg, auch Wasser kann nicht mehr aufgenommen werden. Der Bauch bläht sich zunehmend auf und wird hart. Der Hund wird apathisch und zunehmend schwächer.

Beobachtet ein Besitzer diese Symptome sollte SOFORT ein Tierarzt aufgesucht werden, bei einer Magendrehung geht es oft um Minuten.

Ursachen:
Die Ursachen für eine Magendrehung sind bis heute noch nicht ganz geklärt. Es gibt bereits einige Studien zum Thema, die immer mehr Anhaltspunkte für die Ursachen liefern. Es gibt schon einige bekannte Risikofaktoren, wobei bestimmte Ergebnisse durch neuere Studien wiederlegt wurden. So hatten beispielsweise viele Hunde mit leerem Magen eine Magendrehung, häufig kam sie auch über Nacht. Die Hunde hatten also weder gefressen, noch getobt. Das steht der Meinung, dass Hunde die große Mengen fressen und anschließend toben ein besonders hohes Risiko hätten, entgegen.

bekannte Risiko Faktoren (laut Purdue-Universitäts-Studie):

- Inzucht fördert das Risiko einer Magendrehung innerhalb einer Rasse

- betroffene Verwandte: Hat der Hund Eltern oder Geschwister die bereits eine Magendrehung hatten, ist das Risiko groß das auch dieser Hund daran erkrankt.

- Riesenrassen: Magendrehung ist ein Problem vieler großer Rassen. Die Deutsche Dogge steht in der Statistik an erster Stelle. Hier werden ca. 50% der Hund früher oder später eine Magendrehung bekommen. (Quelle: hundezeitung.de) Diese Statistik ist erschreckend.

- Alte Hunde: die Bänder und Sehnen eines alten Hundes sind nicht mehr so straff wie bei einem jungen Hund, dass Bindegewebe lässt nach. Der Magen der an Bändern im Körper aufgehangen ist, kann sich dann schneller drehen. Grosse Hunde haben ab einen Alter von ca. 5 Jahren ein erhöhtes Risiko. Riesenrassen schon ab einen Alter von 3 Jahren.

- Hunde mit einem schmaleren, tieferen Brustkorb

- hastiges Schlingen

- Futter:
* Trockenfutter in dem viel Fett enthalten ist (d.h. Fett steht unter den ersten 4 Zutaten bei der Inhaltsangabe)!
* Trockenfutter mit Zitronensäure (Ascorbinsäure), vor allem dann wenn es angefeuchtet wurde
* große Mengen Futter pro Mahlzeit!

- extrem ängstliche oder nervöse Hunde

Wie kann man Vorbeugen?
Lieber ein paar kleine Mahlzeiten statt einer großen Füttern.
Die Zugabe von Tischresten (die für den Hundemagen geeignet sind!) zum Trockenfutter soll das Risiko verringern!

Eine Abwechslungsreiche Fütterung ist wichtig.
Kein übermäßiges Toben nach der Fütterung.

Näpfe auf den Boden stellen, nicht erhöht! Inhaltsangabe bei Trockenfutter beachten, zu fetthaltiges Futter meiden.


Tja, bringt das Sinn????
V-G
Renate


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#2

RE: Magendrehung

in Gesundheit 04.07.2010 16:12
von Conner • 2.030 Beiträge

Ja, zu diesem Thema weiß man wirklich nicht was richtig und was falsch ist.

Laut Studien von Günther Bloch bei einem frei lebenden Hunderudel in der Toscana (genannt Pizza-Hunde - dazu gibts auch ein Buch und eine CD)
spielten diese immer nach dem Essen - wie die meisten Hunde die ich kenne, und auch meine auch. Es gab in der ganzen Zeit dort keine Magendrehung.
Erhöht fraßen oder tranken die sicher nicht. Es handelte sich ausschließlich um große Hunde, über Knie-Höhe.

Weiter wird ja inzwischen ein Zusammenhang zwischen allgemeiner Bindegewebsschwäche und Magendrehung vermutet. Da würde ich sagen, so eine Schwäche ist vielleicht erblich und tritt daher in mehreren Generationen auf.

Wenn eine Drehung mit Spielen zusammenhängt frage ich mich auch, warum sehr viele Drehungen nachts stattfinden.

Für mein Empfinden sieht es einfach schmerzhaft aus einen Hund in der Größe eines MAs vom Boden fressen zu lassen. Stelle mir das so vor, wie wenn ich schonmal am Couchtisch essen.
Da ist der Magen beim Zuführen der Nahrung abgeklempt.

Einen Rülpser nach dem Essen gibt es bei Paul allerdings immer, gab es auch bei der Bordeaux-Dogge schon. Kam kein Rülpser, kam dann ein Teil des Essens/Wassers wieder hoch.

Es mag witzig klingen, aber ich klopfe nach dem Essen wie beim Baby, bis das Bäucherchen kommt ;-))


Liebe Grüße
Annette
mit
Sugar und Paul

zuletzt bearbeitet 04.07.2010 16:13 | nach oben springen

#3

RE: Magendrehung

in Gesundheit 05.07.2010 16:15
von Das Maychen • 1.469 Beiträge

Also ich denke auch das es eher Hunde mit lockeren Gewebe trifft als drahtig, muskolöse. Das Maychen hat die Angewohnheit sich direkt nach dem Fressen erstmal ausgiebig im Garten rumzukollern. Bei schlechtem Wetter muss dann der Teppich oder das Bett herhalten. Passiert ist noch nie was (Klopf auf Holz!) Freunde von uns haben 3 Dogo Argentinos und sie achten sehr konsequent auf die Mahlzeiten und entsprechende Ruhezeiten nach dem Fressen. Trotzdem erwischte es eine Hündin aus unerklärlichen Gründen. Sie überlebte die Not OP Gott sei Dank.


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#4

RE: Magendrehung

in Gesundheit 06.07.2010 11:15
von Renate • 3.855 Beiträge

So, komme gerade von meiner Wanderung duch verschiedene Beiträge zur Magendrehung auf diesen Beitrag.
Man beachte das Ende der Dinge die man vermeiden sollte.
Soviel nun zum auf dem Boden füttern. Genau wie da steht, Futter einweichen und kein Wasser nach dem Fressen geben, genau so habe ich es schon umgekehrt gelesen.
Warum gibt es da nicht wirkliche Angaben. Es muss doch eine Studie gegeben haben wo bei heraus gekommen ist wie man es richtig machen soll.
????
V-G
Renate


Wie kann ich einer Magendrehung vorbeugen?

Sowie die Ursachen, sind leider auch die Maßnahmen zur Vorbeugung einer Magendrehung umstritten. Wir haben vier Tipps zusammengestellt, die am häufigsten genannt werden, wenn es um Prävention von Magendrehungen geht.

1.Füttern Sie nie zu große Futtermengen auf einmal. Füttern Sie Ihrem Hund lieber 2-3 kleinere, anstatt eine große Mahlzeit am Tag.
2.Nach dem Essen ist Ruhe angesagt! Achten Sie darauf, dass sich Ihr Hund nach der Fütterung zum Schlafen niederlegt. Die Ruhephase sollte mindestens zwei Stunden andauern. So kann der Hund seine Nahrung in Ruhe verdauen und der Hundemagen ist nicht mehr so voll wenn Sie zur Gassirunde aufbrechen.
3.Füttern Sie Ihrem Hund kein stark kohlehydratreiches Futter! Trockenfutter lieber vorher einweichen und darauf achten, dass der Hund nicht direkt nach dem Essen trinkt. Möglicherweise trinkt er sonst so viel, dass sich das Trockenfutter im Magen extrem aufbläht.
4.Bieten Sie Ihrem Hund das Futter nicht auf dem Boden, sondern etwas erhöht an, z.B. auf einem Napfständer.


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#5

RE: Magendrehung

in Gesundheit 06.07.2010 11:54
von wolkenspringer • 1.594 Beiträge

Hi,

das erinnert mich doch stark an die anfänglichen Forschungsergebnisse bzgl. des "Plötzlichen Kindstod"!
Keiner weiss etwas, jeder möchte aber mitreden und so werden dann Vermutungen geäussert. Beim Kindstod waren es auch mal Babypuder und andere Pflege Produkte, weil die meissten der verstorbenen Kinder vorher damit in Kontakt kamen, was aber wohl logisch ist, denn wer behandelt sein Baby nicht mit Pflegeprodukten.

Genau so verhält es sich wohl mit den "Forschungsergebnissen" bzgl. der Magendrehung. Die einen empfehlen das Futter und das Wasser nicht aus einer "Erhöhung" anzubieten. Da wahrscheinlich 95% der grossen Hunde so ihr Futter und Wasser bekommen, ist es aber auch logisch, dass mindestens der selbe prozentuale Anteil an grossen Hunden, die eine Magendrehung erleiden, ebenso Ihr Futter und Wasser zu sich nehmen., somit ist das ja wohl absolut nicht aussagekräftig!
Da eine Magendrehung sowohl bei ruhenden als auch bei tobenden Hunden vorkommt, liegt es ja wohl auf der Hand, dass auch eine Empfehlung d.bzgl. egal in welche Richtung, nur Mutmassungen sein können. Auch hier ist es ja wohl so, dass die meissten Hunde, nach dem fressen dazu neigen sich vermehrt zu bewegen, ergo schadet, laut diesen Studien, Bewegung nach dem Essen, womit wir wieder beim Babypuder wären!

Ich denke auch, dass es eher eine Veranlagung ist, denn es gibt Blutlinien, bei denen dies öfter vorkommt und bei anderen wiederum gar nicht. Sicher gibt es Dinge die eine solche Magendrehung begünstigen, doch ist die Forschung wohl absolut am Anfang, wenn sie überhaupt ernsthaft betrieben wird. Welcher Halter wurde denn bisher darum gebeten, sein daran verstorbenes Tier oder aber sein Tier, welches schon mehrfach eine Drehung erlitten hat, der Forschung zur Verfügung zu stellen. Gut, ich kenne noch nicht so viele Molosserhalter, doch das können ja sicher die Jenigen beantworten, die dieser "Szene" schon länger angehören: "Kennt einer von euch einen Halter, der darum gebeten wurde?"


Gruss,

Reinhold


zuletzt bearbeitet 06.07.2010 11:57 | nach oben springen

#6

RE: Magendrehung

in Gesundheit 06.07.2010 12:35
von Conner • 2.030 Beiträge

Nach meinem Wissensstand braucht Trofu 15 Stunden zur Verdauung (uneingeweicht) was sollen dann 2 Std. Ruhe bringen? Dann hörte ich mal, daß in Tierfutter generell nicht draufstehen muß was drin ist (anders als bei unserem "Futter") Wenn in einem Trofu Ascorbinsäure drin ist und dieses würde eingeweicht, steigt das Risiko einer Magendrehung um 300 %!!

Ich finde auch, man ist völlig ratlos.

Ich füttere morgens Trofu, nicht eingeweicht, aber welches was nicht aufquillt (Real Nature). Dann gibts mittags und abends Barf. Kann nur hoffen, daß es uns nie passiert.


Liebe Grüße
Annette
mit
Sugar und Paul

zuletzt bearbeitet 06.07.2010 12:35 | nach oben springen

#7

RE: Magendrehung

in Gesundheit 22.08.2011 22:27
von Natalie • 1.474 Beiträge

Habe dem Magazin Hundewelt September 2011 (!) die beiden folgenden Studien entnommen:

„Die Operation, die eine Magendrehung nach sich zieht, ist meist die letzte Möglichkeit, das Leben des Hundes zu retten. Viel wichtiger wäre es, den Ursachen einer Magendrehung auf die Spur zu kommen. In den vergangen Jahren haben verschiedene Wissenschaftler sich mit diesem Thema beschäftigt. Hier die Zusammenfassung der zwei wichtigsten Studien:

STUDIE 1: Freien Universität Berlin, Fachbereich Veterinärmedizin


Petra Hellweg und Jürgen Zentek vom Institut für Tierernährung der Freien Universität Berlin, Fachbereich Veterinärmedizin, haben sich mit den Risikofaktoren beschäftigt, die eine Magendrehung auslösen können. Insgesamt wurden 882 Hunde in die Studie einbezogen. Das erste überraschende Ergebnis: Es seien weit mehr Rassen betroffen als gedacht. Betroffen seien in der Reihenfolge der Häufigkeit: Schäferhunde, Deutsche Doggen, Mischlinge, Dobermann, Briards, Berner Sennenhunde, Riesenschnauzer, Irische Wolfshunde, Hovawarts, Rottweiler, Landseer, Leonberger, Bernhardiner, Neufundländer, Kuwasz, Irish Setter, Deutsch-Drahthaar und selten einige andere Rassen. Kleinere Hunde erkrankten offenbar sehr selten. Insgesamt seien 491 Rüden und 391 Hündinnen betroffen. Das Alter der Hunde läge zwischen einigen Monaten und 18 Jahren. Die meisten Hunde seien jedoch über vier Jahre. Über die Hälfte der Hunde würden von Ihren Besitzern als ruhig eingestuft (498), 206 als lebhaft oder normal und 171 als hektisch. Das Gros der Hunde sei normalgewichtig (688), nur wenige übergewichtig (27), viel aber zu dünn (159). Mehr als ein Drittel der Besitzer verabreichten ihrem Hund das Futter nur einmal täglich (310), die meisten zweimal (459) und nur ein geringer Teil häufiger. Die Geschwindigkeit des Fressens spiele offenbar keine Rolle (schnell fraßen 412, langsam 456 Hund). Der Standort des Fressnapfes war in 485 Fällen auf dem Boden, 377 bekamen ihren Napf hoch gestellt. Bei gut einem Drittel der Hunde (361) wurde gearbeitet (Agility, Begleithundausbildung, Jagd, Hundesport, Rettungshundearbeit, etc.). Mehr als die Hälfte der Hund e (518) seien beim Auftreten der Symptome im Haus gewesen, die meisten ruhten oder schliefen (506), und nur 262 Hunde befanden sich in Bewegung (Spaziergang, Laufen im Garten u.Ä.). Am häufigsten trete die Magendrehung am Abend zwischen 20 und 24 Uhr auf (406 Hunde), gefolgt vom Nachmittag (215) und gleichhäufig (je 112) am Vormittag und nachts nach 24 Uhr. Das Fazit aus dieser Studie laute, dass einige frühere Annahmen, wie etwa dass ein erhöhter Standort des Fressnapfes die Magendrehung fördere oder dass lebhafte Hunde häufiger erkranken würden, widerlegt seien. Desweiteren sei keine vererbte Veranlagung erkennbar. Temperament, Ernährungszustand oder Haltung des Hundes (Haus, Zwinger) spielen kaum eine Rolle. Ebenso sei die Fressgeschwindigkeit und der Standort des Futternapfes relativ unwichtig. Große Hunde erkranken häufiger, Rüden und Hündinnen seien etwa gleich häufig betroffen. Ebenfalls überraschend: Die Erkrankung trete überwiegend im Ruhezustand auf. Das Risiko sei am späten Abend am größten.

STUDIE 2: Purdue University in West Lafayette, Inidana (USA)

Die Universität Purdue in Indiana, USA, hat eine umfangreiche Studie durchgeführt, in der elf Rassen mit fast 2.000 Hunden mit einem Gewicht von 25 bis 45 kg und über 45 kg untersucht wurden. In den USA ist Magdendrehung die zweithäufigste Todesursache nach Krebs bei Hunden. Besonders erschreckend: von 1964 bis 1994 wurde eine Zunahme von Magendrehungen um 1.500 Prozent registriert, wobei die Gründe hierfür noch unbekannt sind. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass ein auf 160 Prozent erhöhtes Risiko bestehe, wenn Hunde ein Trockenfutter bekommen, das innerhalb der ersten vier Inhaltsstoffe (laut Deklaration auf der Verpackung die Zutaten, die in der Reihenfolge auf der Verpackung die Zutaten, die in der Reihenfolge des Gewichts aufgelistet werden) Fett enthalte. Das Risiko steige auf 200 Prozent, wenn das Trockenfutter Ascorbinsäure (Vitamin C) als Konservierung erhalte, das in den ersten vier genannten Inhaltsstoffen stecke. Trockenfutter, die Fleischmehl mit Knochenanteil enthielten (unter den ersten vier Inhaltsstoffen), senkten das Risiko hingegen um 53 Prozent. Anfeuchten des Trockenfutters habe keinen Einfluss auf das Risiko. Aber wenn das Futter Ascorbinsäure enthalte und dann angefeuchtet werde, steige das Risiko um 300 Prozent.
Ungefähr 30 bis 33 Prozent der Fälle von Magendrehung in der Studie können auf Trockenfutter mit Fett und/oder Ascorbinsäure in den ersten vier Inhaltsstoffen zurückgeführt werden.“


Mir scheint, als würden unsere Wissenschaftlicher nicht wirklich bahnbrechende neue Erkenntnisse gewinnen!


* Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann.*

*Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat.*

zuletzt bearbeitet 22.08.2011 22:28 | nach oben springen

#8

RE: Magendrehung

in Gesundheit 24.08.2011 18:40
von Karin • 2.440 Beiträge

Unser erster Mastino hatte mit 3 Jahren und 3 Monaten eine Magendrehung und ist nach der OP verstorben.
Da hab ich schon wieder einen Kloß im Hals. Das war das grausamste Erlebnis in meinem Leben, und ich wünsche niemandem dass er so seinen Hund verlieren muss.

Fakt ist:

Artu wurde nur frisch gefüttert (also null TroFu)
Er fraß erhöht, und hatte eine Ruhephase von mehreren Stunden nach dem Fressen.

Wie ich später rausgefunden habe, gab es öfter eine Magendrehung in der väterlichen Linie. Ich denke, der Hund muss eine erbliche Veranlagung dazu haben.

LG Karin




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#9

RE: Magendrehung

in Gesundheit 24.08.2011 20:01
von Natalie • 1.474 Beiträge

Die Magendrehung ist auch mein persönlicher Horror. Meine Monsta hatten es noch nie, auch die Eltern nicht (soweit ich es nachvollziehen kann) und trotzdem ist es wie ein Damoklesschwert!


* Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann.*

*Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat.*

zuletzt bearbeitet 24.08.2011 20:02 | nach oben springen

#10

RE: Magendrehung

in Gesundheit 25.08.2011 08:43
von Conner • 2.030 Beiträge

Auch mein größter Horror......


Liebe Grüße
Annette
mit
Sugar und Paul

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#11

RE: Magendrehung

in Gesundheit 25.08.2011 08:44
von Renate • 3.855 Beiträge

Weil es eben der grösste Horror ist, die Magendrehung, daher möchte ich auch so viel wie möglich darüber erfahren. Unser alter grosser Bär hat die Borreliose überlebt, obwohl ihm keiner da ein Chance eingeräumt hatte, doch bei der Magendrehung ( 11 1/2 ) war dann alles zu spät. Nach der OP hat das aufgehört zu schlagen. ( Und jedes mal wenn ich daran denke setzt meines auch einen Schlag aus )

Renate


Es gibt nichts schöneres als meine Hunde jeden Tag lachen zu sehen.

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#12

RE: Magendrehung

in Gesundheit 25.08.2011 20:58
von Biggi • 279 Beiträge

kann ich gut verstehn, weils mir auch so geht...unsre mama lataba hatte mit 8 1/2 eine überlebt (3 wochen nach der kastration...), und unser sohnemann santos war letzten oktober mit grade mal 4 tage 8 jahre alt, 3 tage nach op gestorben, wahrscheinlich wegen innerer blutungen...? Ich kann nur sagen, horror ist gar kein ausdruck! Auch wir haben keine konkreten aussagen von den vielen ärzten erhalten können, weils einfach keiner weiß! S'war beide male gegen 3 uhr nachts, man vermutet dass es im schlaf passiert - was soll man da bloß machen? Man fühlt sich so hilflos, darf gar nich weiter drüber nachdenken...

lg birgit

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#13

RE: Magendrehung

in Gesundheit 30.08.2011 04:06
von Sonne 92 (gelöscht)
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Futternäpfe runter, hab ich gelesen soll Vorverdauung sein, beim Fressen!
Nicht hoch!
Bindegewebsscbwäche beim alten u alternden Hund mit Streß ----nix gut!-Sehr schlecht!

Bitte wenig Stress für den alternden Hund- Sehr gut!


Viele liebe Grüße von Marion u Co aus Schleswig
>Jedes Lebewesen wird unschuldig geboren>
"Jeder Mensch und jedes Tier ist von Anfang an besonders"

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#14

RE: Magendrehung

in Gesundheit 30.08.2011 08:34
von Renate • 3.855 Beiträge

Zitat
Futternäpfe runter, hab ich gelesen soll Vorverdauung sein, beim Fressen!
Nicht hoch!
Bindegewebsscbwäche beim alten u alternden Hund mit Streß ----nix gut!-Sehr schlecht!
Bitte wenig Stress für den alternden Hund- Sehr gut!



3:00 Uhr in der Nacht ist auch sehr stressig für Hunde
Futternäpfe runter, hab ich gelesen soll Vorverdauung sein, beim Fressen! Ja manche Hunde haben den Magen ganz oben im Mund

Renate


Es gibt nichts schöneres als meine Hunde jeden Tag lachen zu sehen.

zuletzt bearbeitet 30.08.2011 08:35 | nach oben springen

#15

RE: Magendrehung

in Gesundheit 30.08.2011 11:14
von Das Maychen • 1.469 Beiträge

@ Renate.....wir atmen tieeefffff ein und langsam wieder aus....21 22 23.... und wieder eeeiiinnnnn und aaauuuuusssssss


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